Ich heiße Elisa Massi und bin leidenschaftlich Food-Bloggerin aus der wunderschönen Region Marken und Gründerin des Portals www.mangiaitaliano.de.
Ich habe in Triest die Hochschule für Dolmetschen und Übersetzen mit Fachrichtung Übersetzung besucht und dort im Juli 2005 den Abschluss „Laurea“ als Übersetzerin erworben. Seit dem 10. Januar 2007 lebe ich im Ausland: Von Januar 2007 bis Oktober 2020 wohnte und arbeitete ich in Deutschland. Seit Dezember 2021 lebe ich in der Schweiz, wo ich als Sprachlehrerin tätig bin und nebenberuflich als Pasta-Trainerin, Sommelier für natives Olivenöl extra sowie als Fachübersetzerin für Deutsch und Französisch arbeite.
Mangia italiano ist ein redaktionelles Projekt mit Fokus auf regionalen italienischen Delikatessen, insbesondere auf Produkten mit geschützter Ursprungsbezeichnung/g.U. (Denominazione di Origine Protetta, DOP) und geschützter geographischer Angabe/ g.g.A. (Indicazione Geografica Protetta, IGP).
Schon als Kind begeisterte ich mich für die Welt der italienischen Köstlichkeiten, sei es für Spaghetti aus Hartweizen, Prosciutto crudo (Schinken) oder die unwiderstehlichen Dolci wie Torta di mele (Apfelkuchen).
Geboren im Dezember 1978 in Ascoli Piceno, der Stadt der frittierten Oliven-Spezialität Ascolana del Piceno DOP/g.U., wuchs ich in einer lebendigen Unternehmerfamilie auf. Mein Großvater Clelio gründete in den 1950er Jahren mit seinen Brüdern ein florierendes Stoffgeschäft. Meine Eltern, angetrieben von Neugier und Leidenschaft für Holz, gründeten in den 1980er Jahren das Handwerksunternehmen „Legnovivo“ (lebendiges Holz).
So erlebte ich eine spannende Kindheit und Jugend zwischen Handelsvertreterbesuchen, Messen und kulinarischen Reisen durch ganz Italien. Dabei lernte ich früh regionale Spezialitäten kennen, wie die Salami Finocchiona IGP/g.g.A. aus der Toskana oder Risotto al Radicchio di Treviso IGP/g.g.A., die ich während der Geschäftsreisen mit meinen Eltern entdeckte.
Jeden Sommer verbrachte ich zwei unvergessliche Wochen im Juli bei meiner Nonna (Oma) väterlicherseits in der faszinierenden Festungsstadt Civitella del Tronto (Provinz Teramo). Dort genoss ich nicht nur die einzigartige Atmosphäre, sondern auch abruzzesische Köstlichkeiten wie Arrosticini oder Ventricina Teramana.
Nach meinem Übersetzungsstudium absolvierte ich ein Praktikum am Bildungs- und Technologiezentrum in Thüringen. Anschließend arbeitete ich als Außenwirtschaftsberaterin bei der Handwerkskammer Südthüringen. Der Export wurde zu meiner großen Leidenschaft und meinem Beruf. Daher besuchte ich von 2008 bis 2010 eine Weiterbildung an der Außenwirtschaftsakademie München und erwarb den Abschluss „Geprüfte Fachkauffrau für Außenwirtschaft (IHK)“.
Im Rahmen meiner Tätigkeit für das Thüringer Handwerk organisierte ich gemeinsam mit meinem Vorgesetzten, Dr. Oehring, eine spannende Geschäftsreise für Betriebe des Fleischerhandwerks nach Italien. Ziel war es, die berühmte Thüringer Bratwurst zu vermarkten und neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen.
2014 gründete ich in Deutschland mein eigenes Unternehmen als Fachübersetzerin, Italienischlehrerin und Exportberaterin. Italienisch war schon immer eine der beliebtesten Fremdsprachen bei Deutschen, besonders für diejenigen, die ihren Urlaub in Bella Italia verbringen. Schon früh bemerkte ich in meinen Sprachkursen das große Interesse meiner Kursteilnehmer:innen an der italienischen Sprache und den regionalen Delikatessen meines Heimatlandes sowie deren Önogastronomie.
Mir wurde klar, dass das riesige Sortiment an regionalen italienischen Produkten, die dem deutschen Publikum oft nicht einmal bekannt waren, weit über Klischees wie Pizza oder Pasta hinausgeht. Italien zeichnet sich durch eine enorme Biodiversität aus: Jede Region birgt einzigartige, durch DOP, IGP oder Slow Food geschützte Produkte, die in traditionellen Gerichten verwendet werden. Ohne diese regionalen Zutaten wäre die italienische Küche undenkbar.
Dieser Gedanke war der Auslöser für die Idee, ein redaktionelles und sprachliches Projekt zu starten: Mangia italiano. Mein Ziel war es, dieses breite Genussuniversum Italiens digital mit meiner Zielgruppe, deutschsprachigen Tourist:innen und Feinschmecker:innen, zu teilen, und zwar über ein Online-Portal.
Im September 2015 zog ich nach München zu meinem Partner. Die „nördlichste Stadt Italiens“ ermöglichte mir nicht nur, berufliche Erfahrungen zu sammeln, sondern auch die digitale Welt näher kennenzulernen. So arbeitete ich in Teilzeit bei einer B2B-Plattform für die Industrie und lernte dabei unheimlich viel über digitale Kommunikation.
In München registrierte ich den Namen meiner Idee Mangia italiano® als Marke und ließ von einem der besten Grafiker ein passendes Logo entwickeln. Die lebendige orange Farbe wählte ich bewusst aus. Die traditionelle Kochmütze oberhalb der italienischen Schrift sollte als Symbol dienen. EINE WICHTIGE BOTSCHAFT: Viele lieben die italienische Küche, doch ohne regionale Produkte kreiert man kein authentisches Gericht! Für eine ordentliche Portion Bucatini all’Amatriciana braucht es die richtigen Zutaten:
• Bucatini: Hartweizennudeln
• Guanciale (Schweinebacke) aus Amatrice
• Pecorino Romano DOP/g.U.
• Pomodoro pelato (am besten aus Italien)
Italienische regionale Spezialitäten sind das A und O der italienischen Küche!
Als Fachübersetzerin und Exportberaterin in Teilzeit-Selbstständigkeit war mein Start nicht einfach. Der bayerische Übersetzungsmarkt war bereits gesättigt, und die italienischen Kolleg:innen nicht immer kollegial. Doch als kreativer Geist suchte ich nach einer Nische, um mich am Markt zu positionieren. Also entschied ich mich für eine Weiterbildung und buchte 2019 einen gastronomischen Kurs bei der Accademia Italiana Chef. Dort lernte ich, frische Pasta, gefüllte Pasta (Ravioli, Tortellini), Gnocchi und gefüllte Gnocchi herzustellen. Jeden Tag zauberten wir, meine Mitlernenden und ich unter der Anleitung der Kochchefs wie Alessio Milani, verschiedene Pastaformen, die anschließend gekocht und verkostet wurden. Bei der Accademia entdeckte ich auch die professionellen Pastamaschinen und Zubehörteile der Marke Marcato, die mir bis dahin unbekannt waren. Stolz erhielt ich meinen Abschluss und kehrte nach Bayern zurück. Ich hatte mich in die Welt der frischen Pasta verliebt!
Ein Jahr später begann ich eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MARCATO und arbeitete als Pasta-Vorführerin in Bayern. Parallel dazu bot ich zielgerichtete Pasta-Workshops an. Seit Dezember 2020 lebe und arbeite ich in der Schweiz, wo ich weiterhin Pasta-Vorführungen durchführe.
Nach meinem Abschluss zur Pasta-Trainerin wollte ich mich weiterbilden – diesmal im Bereich Wurstwaren. Meine Neugierde und der Wunsch, mein Wissen über die faszinierende Welt italienischer Delikatessen zu vertiefen, trieben mich an. Vor Jahren hatte ich von einem Fernkurs des italienischen Verbands ONAS (Organizzazione Nazionale Assaggiatori Salumi) gelesen. Nach der Kontaktaufnahme mit der sehr netten Dozentin des Verbands entschloss ich mich, den Workshop der 1. Stufe zu besuchen. KÖSTLICH! Ein sensationelles Programm aus der Welt der Sensorik und italienischen Wurstwaren, verbunden mit der Lehre zur professionellen Verkostung dieser Spezialitäten. Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Prüfung erhielt ich freudig mein Zertifikat als Assaggiatrice Tecnica di Salumi (1. Stufe).
Meine Eltern führten in Italien nicht nur gemeinsam das Unternehmen Legnovivo, sondern kauften vor 20 Jahren auch einen Olivenhain im wunderschönen Gebiet von Rosara bei Ascoli Piceno. Dieser liegt an den rosafarbenen Felswänden des Monte Rosara und beherbergt 90 Olivenbäume verschiedener Sorten, darunter Ascolana del Piceno DOP/g.U., Leccino, Frantoio und Pendolino. In dieser wunderschönen Natur konnte ich mit meinen Eltern die Olivenernte erleben und eigenes natives Olivenöl extra verkosten.
Natives Olivenöl extra ist nicht nur das grüne Gold Italiens, sondern auch eine wichtige Zutat der Mittelmeerküche. Italien ist das Land mit der höchsten Anzahl an Olivensorten weltweit!
Die Nähe zu diesem Produkt motivierte mich 2024, einen Fachkurs zu absolvieren, um Sommelier für natives Olivenöl extra zu werden. Ich empfehle jedem Feinschmecker, einen solchen Kurs zu besuchen. Ich habe unheimlich viele hochinteressante Informationen über dieses Lebensmittel und seine wertvollen gesundheitsfördernden Eigenschaften gelernt.
Heute biete ich bei verschiedenen Institutionen Workshops zu nativem Olivenöl extra an, um mein Wissen weiterzugeben und die faszinierenden sensorischen Aspekte bei der Verkostung dieses Produkts zu vermitteln.
Mein Portal ist ein lebenslanges Projekt, eine Reise durch das Universum der italienischen Delikatessen! Allein die Produkte der sogenannten DOP Economy (DOP/g.U., IGP/g.g.A. und STG/t.g.S.) umfassen über 850 Sorten, zu den Slow-Food-Produkten zählen mehr als 400. Ich werde die geschützten regionalen Produkte meinen Leser:innen nach und nach vorstellen. Der Ausgangspunkt dieser Reise ist meine Heimatregion: die Marken!
Das Produkt kann im Suchfeld oben rechts gesucht werden, nach Region oder Produktkategorie (Essen oder Trinken).
In der Rubrik Blog berichte ich über interessante Gastronomen, versierte Chefköche und Manufakturen.
In der Rubrik Events stelle ich gastronomische Volksfeste (Sagre) und kulinarische Events vor.
Ich wünsche Ihnen eine leckere Navigation auf Mangia italiano!
So vielseitig wie die zwanzig Regionen Italiens sind auch die Geschmacksrichtungen lokaler Spezialitäten.
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